Oralchirurgie

Wann kommt es beim Zahnarzt zu einem chirurgischen Eingriff?“

Die Oralchirurgie hat vielfältige Einsatzgebiete: War zum Beispiel eine Wurzelkanalbehandlung ohne Erfolg, stellt die Wurzelspitzenresektion die letzte Möglichkeit dar, einen Zahn zu erhalten. Hierbei wird unter örtlicher Betäubung in einem kleinen chirurgischen Eingriff die entzündliche Spitze der Wurzel gekappt. Der Zugriff erfolgt dabei von außen durch den Kieferknochen. Dabei wird – wie bei der Wurzelkanalbehandlung – das entzündete Gewebe entfernt und der Innenraum des Zahnes gesäubert und versiegelt.

Zu den Gebieten der Oralchirurgie gehört auch die Entfernung der Weisheitszähne. Dies kann notwendig werden, wenn sich die ab dem ca. 16. Lebensjahr durchbrechenden Weisheitszähne nicht korrekt in die Zahnreihe eingliedern können. Auch bei im Knochen liegenden Zähnen, kann eine chirurgische Freilegung erforderlich sein. Dabei wird der retinierte Zahn im Bereich der Zahnkrone vom Knochen befreit und kann so in die Zahnreihe eingegliedert werden.

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